Großenhain - Flugplatz und Landesgartenschau.
Großenhain, um 900 von Sorben gegründet, gehörte zur Markgrafschaft Meißen und war häufig Aufenthaltsort Friedrichs des Freidigen und Diezmanns, von welchen ersterer hier durch die Markgrafen Waldemar und Johann von Brandenburg 1312 eine Niederlage erlitt. Infolge derselben kam Großenhain an Brandenburg, wurde aber schon 1316 an Meißen zurückgegeben. Seit 1913 gibt es den Militärflugplatz Großenhain. Zwischen 1914 und 1918 wurde in Großenhain ca. 60.000 Mann zum Beobachter oder Piloten ausgebildet. Manfred von Richthofen, der Rote Baron, auch Le Diable Rouge oder der rote Teufel genannt wurde hier zum Beobachter ausgebildet. Flugplatz Großenhain, einer der älteste deutschen Flugplätze war lange Zeit als nebelfreiester Flugplatz Europas bekannt. Heute findet man auf dem Flugplatz Großenhain gut erhaltene historische Militärbauten. […]