Touren und Ausflugsziele, Wasserburgen, Barockschlösser und Parkanlagen in Sachsen, Lausitz und Spreewald.
Schlösser sind künstlerisch gestaltete, stattliche Gebäude, die dem Landesherrn und Adligen als Wohnsitz oder Regierungssitz dient. Die Barockschlösser entstanden oft aus mittelalterlichen Burgen. Vom Ende des Mittelalters bis Beginn des 20. Jahrhunderts waren die Schlösser in vielen europäischen Regionen kulturelle und politische Zentren. Schlösser waren im Mittelalter Türriegel, also als Tür- oder Torschloss zu verstehen, im übertragenen Sinn aber auch ein Gebäude, in dem man sich zur Verteidigung einschließen konnte, während man sich in der Burg verbergen konnte. Heute ist eine Burg als mittelalterliche Wehranlagen, das Schloss ein unbefestigtes Wohngebäude in adligem Besitz zu verstehen. Häufig fehlt jedoch die klare Abgrenzung vom Schloss zur Burg, oder zum Herrenhaus. Eine von Gräben umgebene oder im Fluss oder See errichtete Anlage wird als Wasserschloss bezeichnet. Das Jagdschloss war Wohnsitz der Hofgesellschaft während der Jagd, einem Privileg des Adels. Residenzschloss ist das Schloss eines Landesherrn, das seine Wohnung und die der Familienmitglieder, und den Sitz der Landesverwaltungsbehörden beherbergte. Lustschlösser sind Gebäude von bescheidener Dimensionen, in der Architektur jedoch verspielter als die eigentlichen Residenzen, die vorwiegend der Unterhaltung und dem Vergnügen, weniger den Staatsgeschäften dienten.Sommerresidenz sind Anlagen die nur temporär bewohnt werden, wie auch Schloss Nymphenburg. Mit den häufigen Umbauten von Schlössern wandelten sich auch die Funktionen. Ein Palast ist ein besonders repräsentativ ausgestatteter Wohn- und Regierungssitz in einer Stadt, häufig für orientalische oder antike Herrschersitze benutzt, ist dem italienischen palazzo entlehnt, ursprünglich das lateinische palatium, dem Eigennamen der Residenz der römischen Kaiser auf dem Palatin. […]